Ein Elternhaus in Chemnitz

… es sind die Erinnerungen, die bleiben…

                Farben, Gerüche, Klänge

                                es sind die Geschichten

Seit 6.5.2021 ist in der Offenen Galerie eine neue Ausstellung zu sehen – eine Ausstellung in Wort und Bild –

Fotos von Stefan Christian Schiwek und Texte von Liane Krüger.

„Ein Elternhaus in Chemnitz“ zeigt mit beeindruckenden Aufnahmen von 2019 ein Haus am Rande unserer Stadt,

die gemeinsam mit kleinen Geschichten von Liane Krüger, das nun bereits abgerissene Haus wieder mit Leben füllen.

Die Ausstellung ist bis zum 10.10.2021 im Kraftwerk zu sehen und sobald es die Inzidenzen zulassen, freuen wir uns auf

viele Besucher. Ein virtueller Rundgang ist im Entstehen.

Liane Krüger und Stefan Christian Schiwek sind seit vielen Jahren befreundet und künstlerisch eng miteinander verbunden. So bat sie ihn im Herbst 2019 um einfühlsame Bilder, die an ihr Elternhaus in Chemnitz erinnern. Sie sind beide gemeinsam durch die Räume des Hauses, durch Hof und Garten gegangen. Während er fotografierte, hat sie ihm viele Geschichten über diesen Ort ihrer Kindheit erzählt. Diese Geschichten aufzuschreiben, war seine Anregung.

Zu dieser Zeit hat ihr Vater, der Besitzer des Hauses, noch gelebt. Mit seinem Tod kam auch der Abschied vom Elternhaus. Es wurde verkauft und kurze Zeit später abgerissen.

Aus Bildern und Worten sind Geschichten entstanden, die von einem Zuhause erzählen. Am Rande der Stadt, inmitten wechselvoller Zeiten…

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Die Bibliothekarin LIANE KRÜGER ist gebürtige Chemnitzerin. In den 1980er Jahren arbeitete sie an der Fachbibliothek «Maschinenbau» der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt.

Seit 1987 ist sie selbständig tätig. Zusammen mit zahlreichen Musikern, vor allem mit dem Dresdner Pianisten Fabian Klentzke, gestaltet sie literarisch-musikalische Programme und Lesungen. Frida Kahlo, Fernando Pessoa und Clarice Lispector inspirieren sie besonders.

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Der Leipziger STEFAN CHRISTIAN SCHIWEK entwickelte früh Talente in verschiedensten Ausrichtungen. Ende der 80er Jahre studierte er Ballett und blieb 30 Jahre der Bühne treu als Tänzer, Musicalsänger, Choreograph oder Regisseur.

Er studierte  Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch». Seine Tanzstücke erreichten Nominierungen bei renommierten Wettbewerben, z.B. Der Prix ‚Dom Perignon‘ des Hamburger Ballett.

Die Fotografie begleitet ihn seit dem 17. Lebensjahr. Seither fotografiert er fast täglich. Als er bemerkte, dass seine Fotografien auch international Anklang fanden, beschloss er 2017, daraus einen Nebenberuf zu machen. Seitdem arbeitet er freiberuflich als Theater- und Portrait – Fotograf.

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Die Ausstellung kann Mo bis Fr, von 8:00 bis 18:00 Uhr nach vorheriger Anmeldung und mit einem tagesaktuellen Test besichtigt werden.

Die Midissage findet am 25.07.2021 statt.

Weitere Informationen unter Tel. 0371 383903-0