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Schreib Format C

Chemnitzer Kraftwerk bietet Plattform für poetische, dichterische und journalistische Naturen.

Gedacht ist es für alle, die Freude am Schreiben haben, egal ob dichterischer, schriftstellerischer oder journalistischer Art. Das Einstiegsalter für den wöchentlich montags ab 17 Uhr in der ersten Etage laufenden Kurs beträgt 12 Jahre und hält sich von da an für jede Generationsstufe offen. Geführt und geleitet wird "Schreib Format C" von zwei erfahrenen Autoren, die seit Jahren auf unterschiedlichsten Gebieten des Schreibens erfolgreich agieren. Einer von ihnen ist der Chemnitzer Thomas Trauf, der den letzten offenen Chemnitzer Poetenwettstreit im Atomino gewann. Als Mitglied des Chemnitzer Autorenvereines möchte er nun dazu beitragen, die "heimlichen Schreibtalente" aus ihren stillen Kämmerchen zu locken. "Wir wollen hier einerseits für die etwas bieten, die vielleicht schon immer einmal mit dem Schreiben beginnen wollten und sich bisher nicht trauten. Andererseits sind wir auch für die da, die bereits aktiv sind, aber nach neuen Wegen suchen, sich weiterzuentwickeln", so Trauf. Der kostenfreie Kurs definiert sich bewusst fern von streng verschulten Formen und setzt trotz ernsthafter Arbeit auf ein humorvolles und lockeres Miteinander. Wichtig ist dem "Schreib Format C-Macher", dass sich das Projekt zu einem Treff- und Austauschpunkt für viele verschiedene Formen und Ansätze des Schreibens entwickelt. "Experimentieren, sich austesten, neue Ideen, Themen, Ansätze und Techniken tanken, ganz gleich aus welcher Richtung jemand kommt und in welche Richtung jemand will", beschreibt Trauf das Kurskonzept. Er begreift sich dabei als Teil eines Prozesses, als Person, die begleitende Hilfestellungen gibt, um das Potential der Leute herauszukitzeln. Er vermutet in Chemnitz viele kleine und große Talente, die es bei entsprechender Förderung weit bringen könnten. Und durch seine offene Struktur dürfte "Schreib Format C" für Schreibanfänger ebenso geeignet sein wie für Jungjournalisten von Schülerzeitungen oder ältere Semester, die so manche Geschichte in ihren Schubladen liegen oder noch zu erzählen haben. Perspektivisch will der Kurs auch Mittel und Gelegenheiten bieten, sich bei Bedarf mit seinen Werken der Öffentlichkeit zu präsentieren. Um mögliche Einstiegsängste zu nehmen, erinnert Trauf daran, dass er einst auch allein, leise, still und heimlich mit dem Schreiben begann. Doch erst der Weg in die Öffentlichkeit und unter Gleichgesinnte brachte ihn dann als Autor noch einmal maßgeblich voran. "Wer sich nicht irgendwann entschließt, die Grenzen seiner privaten Schreibwelt zu überschreiten, wird vielleicht nie erfahren, wie seine Arbeit einzuordnen ist", gibt der Autor allen Schüchternen und Unschlüssigen zur Ermunterung auf den Weg.

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